Russell Eponym live in Metro

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Magic Home

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A.R.T. – Das Avatar Repertory Theatre in Metropolis

Kunst, Events, Präsentationen sind großartige und ganz besonders inspirierende Anwendungen des 3D-Webs.
Das Avatar Repertory Theatre, kurz A.R.T., wurde 2008 gegründet, um ein Team von Darstellern zu finden, das sich der Aufführung von Bühnenstücken verschiedener Art in virtuellen Welten wie Second Life oder OpenSim widmet. Die Truppe hat schon Einiges auf die Beine gestellt, und neben regelmäßigen Aufführungen in SL macht sie auch Abstecher in andere Grids.
Gestern war Premiere in Metropolis. Emil Jannings hatte die Idee, mit seinen Freunden von A.R.T. hier etwas auf die Bühne zu bringen. Die Ränge waren mit ca. zwanzig Zuschauern gefüllt. Geboten wurden mehrere kleine Stücke mit wechselnder Besetzung. Es ging los mit einer absurd-realen Szene in einer Behörde, in der ein Mann verzweifelt der Dame hinterm Computerbildschirm zu vermitteln versuchte, dass seine Daten nicht in der Datenbank vorhanden seien, er aber Prüfung und provisorischen Führerschein in der Tasche habe. Das war grandios vorgetragen, und auch die weiteren Stücke zeugten von der Begeisterung und dem Spielwitz der Darsteller. Im Laufe der Zeit wurde der Lag auf der Region immer massiver, so dass schließlich zwei Darsteller technisch kaltgestellt waren. Doch das A.R.T. weiß in solchen Fällen zu improvisieren – “crash acting” nennen sie das muntere Weiterspielen, wenn die Technik kein Einsehen mit der Kultur hat.
Für die Zuschauer war das sehr unterhaltsam. Es wurde deutlich, mit welcher Begeisterung und mit wie viel Humor die Truppe an die Sache herangeht. Der Lag war bedauerlich, tat dem gelungenen Abend aber keinen Abbruch. An eine Fortsetzung in Metropolis wird auch schon gedacht.

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Nachrichten von Unterwegs

Maja fuhr seit Jahren diesen Truck. Das konnte es auf Dauer auch nicht sein. Das Medizinstudium war eine Fehlentscheidung gewesen, so viel war klar. Ihr drehte sich der Magen um, wenn sie an das System und die Arbeitsbedingungen dachte. Insofern war die Fahrerei die bessere Alternative. Aber scheiße. Wie bei all dem Wahnsinn Mensch bleiben? Hinter dem Lenkrad jedenfalls auch nicht. Immerhin war sie jetzt in Italien. Sie steuerte den nächsten Parkplatz an. Craft-World, Region Mathemagica. Und wow. So sehen Bibliotheken in Italien aus?

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Sie ging hinein. Ein wahres Paradies. Kinderbücher so weit das Auge reichte.

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Sie hätte ewig hier bleiben können. Aber die Zeit drängte – wie immer. Doch gleich nebenan, im Metropolis-Grid, weckte eine Ansammlung von Leuten ihre Aufmerksamkeit. Besondere Leute, das sah man auf Anhieb. Offenbar ging es um Kunst im öffentlichen Raum oder sowas. Nicht einfach das verrostete pseudopostmoderne Kunstteil aus deiner Nachbarschaft. Hier hatten Leute ihrer Fantasie und Kreativität freien Raum gelassen, frei von gekünstelten Zwecken und verkrampften Theorien. Und dieses Ensemble hatte es ihr auf Anhieb angetan. Sie konnte nicht exakt sagen, was es war. Es war diese Mischung aus Fantasie, Freude, Kollaboration, Meditation und Idealismus. Ach, was wusste sie denn schon!? Es gefiel ihr einfach.

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Und gleich daneben war Country-Musik oder Folk oder whatever zu hören. Drei australische Musiker, Himmel, sie hätten auch vom Saturn oder sonstwo, jedenfalls jottwedee, sein können. Das war es, was ihre Seele brauchte. Weit weg von dem Krampf. Einfach auf einer Wiese hocken und zuhören, wie nette Leute rumfiedeln – so in etwa muss der Sinn des Lebens aussehen.

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Sie blieb bis zum letzten Stück, bestieg dann ihren Truck, und fuhr in die Abendsonne.

M5B – Tag 1

Gestern war Tag 1 der Feierlichkeiten zum 5. Geburtstag des Metropolis-Grids. Nach einer sehr guten Rede zu Geschichte, Werten und Zukunft von Metropolis ging es gleich mit einem Paukenschlag weiter: einem Live-Konzert von Torben Asp, untermalt mit einer beeindruckenden Lichtshow in Zusammenarbeit mit Galen Dreamrezzer.

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Die Geburtstagsregion ist wunderbar gestaltet. Sie besteht aus mehreren Inseln, die verschiedenen Zwecken dienen und zum Herumwandern einladen.

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Während der Geburtstagswoche gibt es auf der Region einen Build-Off-Wettbewerb unter Anleitung von Han Held. Die Teilnahme steht jedem offen. Die Idee finde ich witzig, und obwohl ich in der Dilletanten-Liga immer um die ersten Plätze kämpfe, habe ich mich für den Wettbewerb eingetragen. D.h. jeder andere Teilnehmer kann gewiss sein, dass er nicht verliert.

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Zum Abschluss des ersten Tages gab es eine Techno-Party mit DJ Tommy.

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Viele weitere Veranstaltungen und Parties stehen für die weitere Woche auf dem Programm. Am Landepunkt gibt es ein Programmheft, das man praktischerweise als HUD tragen kann, um es auf dem Bildschirm durchzublättern. Online ist das Programm hier zu finden.

Augurey Peak in Metropolis

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Heute hatte ich endlich einmal Gelegenheit, die Region Augurey Peak von Jamie Wright im Metropolis Grid zu besuchen. Jamie hat dort einen St. Paddy’s Day Hunt installiert. Über das Kleeblatt vor der Bahnhofskneipe am Landepunkt bekommt man den TP zu der Ebene, wo der Hunt stattfindet. Und … wow!

Jamie baut wirklich fantastische Umgebungen. Dort sind eine Handvoll Shops, die an sich schon ganz oben auf der Einkaufsliste stehen sollten. Mir ist echt das Herz aufgegangen. Schreibwaren, Klamotten, Bücher … hej, Bücher sind ein ganz übler Trick, um mich gefangen zu halten! Und dann diese Zeitungsredaktion mit Druckerpresse. Die hat allein schon einen Eintrag ins Metaversumslexikon verdient.

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Und dann ist da ja auch noch der Hunt. 12 Kleeblätter sind zu finden, alle mit einer Überraschung drin. Eigentlich ist der Termin schon vorüber – keine Ahnung, wie lange man dort noch auf die Suche gehen kann.

Anettes Feuerwerk

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Anette Hummel lässt es im Metropolis-Grid krachen. Ich bin immer beeindruckt, was Anette alles macht. Nicht ohne Grund leitet sie die Academy in Metropolis.
Heute gibt sie mehrmals am Tag ein kleines Feuerwerk zum Besten. Ist denn heute irgend etwas Besonderes?

Wanderung durchs Metropolis-Grid, Dezember 2012

Das Metropolis-Grid hat kreative User, die mit viel Enthusiasmus ihre Sims gestalten und darüberhinaus zahlreiche Kulturprojekte auf die Beine stellen.

Hier ein paar Eindrücke, die ich hoffentlich bei Gelegenheit ergänzen kann. Zum Besuchen bitte einfach den Simnamen in die Karte bei Metropolis eingeben.

Unter anderem beherbergt Metropolis einige CARP-Sims der Metaverse-Künstler. Eine davon zeigt diese Objekte von Naomi Devil.

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Region: Carp-1

Ein riesiges Projekt in Metropolis ist der Nachbau der untergegangenen römischen Stadt Pompeji. Bauleiter ist Pixel Prim. Bisher ist zwar schon viel enstanden, aber wie die Dokumentation auf der Pompeii-Sim zeigt, ist dies erst ein Bruchteil dessen, was da noch kommt.

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Region: Pompeii

Aber auch in der Gegenwart kann man träumen, zum Beispiel im Feenwald von Wanda Shigella:

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Region: Feenwald

Alles bunt? Wohl eher grün, folglich heißt die Sim auch einfach “Green”, derzeit mit einer Ausstellung von Moewe Winkler.

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Region: Green

Auch FirleFanz Roxley zeigt in Metropolis Beispiele ihres Schaffens. Zentrales Objekt ist ihr “Kunst-Karton”, aber es gibt noch viel mehr zu sehen.
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Region: Spain Latinoamerica

Natürlich darf ein Weihnachtsmarkt nicht fehlen. Den hat in Metropolis Anette Hummel organisiert. Bestückt ist er mit verschiedenen Sachen der Gridbewohner. Natürlich, was SL-Benutzer vielleicht verwundert, alles Freebies.
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Region: Weihnachtsmarkt

Für die verschiedenen Events in Metropolis – Kunst, Party etc. – gibt es auch einen Eventkalender. Und in der Academy finden regelmäßig freie Kurse zu allen Themen rund ums Bauen statt.

Atari Patrucci präsentiert HAUS 1 in Metropolis

Der Wiener Multimediakünstler Marcus Hinterthür alias Atari Patrucci lud gestern das interessierte Publikum zur Präsentation seines HAUS 1 im Metropolis-Grid ein. Im Rahmen des dortigen Summer of Arts hat Patrucci drei Monate an dem utopisch-phantastischen Projekt gearbeitet. Das Haus wurde aus Meshes erstellt, oder genauer aus “Mesh-Betong”, dessen Rezeptur während der Eröffnung ein Geheimnis blieb. Inspiriert dazu wurde Atari Patrucci durch ein Gemälde von Herbert Brandel, das ein Model des Architekten Heidulf Gerngross aus dem Jahr 1969 darstellt.

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Atari Patrucci, Absolvent der KHS Kassel und Meisterschulpreisträger der Akademie der Bildenden Künste in Wien, ist Begründer des Vereins für phantastische utopische Ästhetik, Architektur und virtuelle Transmissionen – puÄAvTm. Zu dessen Zielen gehören unter anderem die Simulation utopischer virtueller Landschaften, die Beschäftigung mit Kommunikationsprozessen im Cyberspace und die Nutzung des 3d-Internets als künstlerische, literarische und philosophische Bühne und Labor.

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Das Interesse an der Präsentation in Metropolis war groß.

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Das aus Mesh gefertigte utopische HAUS 1 ist ein Meilenstein, aber auch ein spielerisches Vergnügen. So sieht Atari Patrucci auch das Projekt und das Eröffnungsevent, wenn er sich beispielsweise auf der Webseite von Metropolis dahingehend äußert, dass er eigentlich nicht wollte, “in der 3d Welt jetzt irgendwie zwanghaft Kunst machen zu müssen … Mich fasziniert vor allem diese völlig neue Art selbstbestimmter Unterhaltung, die Lust am Abenteuer.”

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Schatten und Licht erzeugen im HAUS 1 ein phantastisches Raumerlebnis Die Visualisierung des Innenraumes, ein besonderes Anliegen Atari Patruccis, vermittelt einen konkreten Eindruck von der Räumlichkeit und eröffnet viele Lebens- und Nutzungsperspektiven. Eine davon wurde gleich im Anschluss bei der Eröffnungsparty geprobt, bei der DJ Zap amtliche Housemusik in den Äther ausstrahlte.

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HAUS 1 von Atari Patrucci / Marcus Hinterthür wird noch eine Weile im Metropolis Griod zu sehen sein.
hypergrid.org:8002:SoA/183/223/24